Die Gose - eine Leipziger Spezialität
Es gibt Dinge die gehören einfach zu Leipzig:
Der Zill’s Tunnel, die Messe, das Völkerschlachtdenkmal, das Allerlei, die Passagen der Innenstadt – und eine Bierspezialität namens Gose.
Dabei stammt Sie gar nicht von der Pleiße, sondern – wie der Name schon sagt – von dem kleinem Flüsschen Gose, das durch Goslar fließt. Dort braute man den einzigartigen Durstlöscher schon im 14. Jahrhundert. In Leipzig kam die Gose im 18. Jahrhundert an, der Legende nach durch die Vermittlung des Fürsten Leopold von Anhalt – Dessau, dem der hiesige Gerstensaft überhaupt nicht schmeckte.
Die Messestädter begeisterten sich für das Getränk, so das Leipzig schon bald zur unangefochtenen Gose-Hochburg avancierte. Gose ist kein gewöhnliches Weißbier, zwar auch obergärig, aber besonders im Geschmack durch den Zusatz von Koriander und Kochsalz. Sein hoher Anteil an biologischer Milchsäure verursacht das typische Prickeln auf der Zunge. Der wahre Kenner genießt seine Gose übrigens nicht pur, sondern fügt je nach Vorliebe Kirschlikör, Sirup oder Kümmellikör hinzu.
Unsere Gose-Karte finden Sie hier.
Und ganz wichtig:
Beim genießen der Leipziger Gose sagt man kein gewöhnlichen Prosit, sondern ein kräftiges:
GOSEANNA !!!